Frittiertes: mit Oliven- und Sonnenblumenöl kein Problem fürs Herz
Etwas zu Frittieren, gilt als eine der ungesündesten Zubereitungsmethoden überhaupt.
Das Garen in Fett lässt die Kalorien steigen, in der Kruste können aufgrund der großen Hitze beim Ausbacken schädliche Acrylamide entstehen. Wird Oliven- oder Sonnenblumenöl zum Frittieren verwendet,
so scheint das zumindest keine Auswirkung auf die Entstehung von koronaren Herzerkrankungen zu haben. Die Ergebnisse der sogenannten EPIC-Studie wurden jetzt im Britischen Ärzteblatt veröffentlicht. Sie stützen sich auf eine Studie, die in Spanien durchgeführt wurde.
Untersucht wurden 40.757 Erwachsene im Alter von 29 bis 69 Jahren, die zu Beginn der Studie keine koronaren Herzerkrankungen aufwiesen. Im Laufe von elf Jahren, in denen die Studienteilnehmer weiter beobachtet wurden, kam es zu 606 neuen koronaren Herzerkrankungen und 1135 Todesfällen, darunter nicht nur solche, die auf Herzprobleme zurückzuführen waren.
Zur Überraschung der Forscher erkrankten die Spanier, die regelmäßig frittierte Speisen verzehrten, nicht öfter am Herzen. Auch ein Anstieg der Gesamtsterblichkeit konnte in dieser Gruppe nicht nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler führen die Ergebnisse auf die Verwendung von frischem Oliven- und Sonnenblumenöl zurück. Sehr Wichtig scheint hier zu sein, daß das Öl zum fritieren nur einmal verwendet wird!
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