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Apfelbeere Aronia: kleine Beere – große Wirkung

Eine heimische Pflanze wird neu entdeckt

Unsere Großmütter kannten sie noch, die dunkelvioletten Früchte der Schwarzen Eberesche. Sie machten daraus Mus, Marmelade und Saft.

Apfelbeere AroniaDann gerieten die heidelbeerähnlichen Früchte für viele Jahre in Vergessenheit – doch heute erleben sie eine Renaissance: Wissenschaftler fanden heraus, dass die Aronia-Beeren in Punkto Heilkraft eine ganz besondere Stellung einnehmen. Denn Sie besitzen vergleichsweise hohe Mengen an Polyphenolen (Anthocyanidine) aus den roten Pflanzenfarbstoffen.

Von der heilkräftigen Wirkung der Polyphenole haben Sie vielleicht bereits gehört: auch der Rotwein besitzt sie – nur in einer weitaus geringeren Konzentration. Diese auch als sekundäre Pflanzenstoffe bekannten Substanzen sind in ihrer Heilwirkung alles andere als zweitrangig, denn auf Herz und Gefäße üben sie gleich einen Mehrfachschutz aus: Polyphenole fördern die Gefäßelastizität, regulieren einen zu hohen Blutdruck und wirken zudem Gefäßablagerungen (Plaques) entgegen.

Power-Beeren mit hoher antioxidativer Kraft

Auch im Kampf gegen den Krebs sind die Aronia-Beeren im Fokus der Forscher, denn sie weisen im Vergleich zu anderen Beeren einen signifikant höheren Gehalt an Anthocyanidinen auf, die eine besonders hohe antioxidative Kraft besitzen.

Gehalt* in Früchten (mg/100 g)

 Erdbeeren    30
 Himbeeren    40
 Brombeeren    160
 Blaubeeren    165
 Blaue Trauben   165
 Süßkirschen    180
 Aronia    800

* Quelle: Flavonoide und andere pflanzliche Wirkstoffe, Dr. Clarissa Gerhäuser, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg: Mittelwert gerundet aus Böhm, H. et al., Z. Ernährungswiss. 37, 147-63, 1998

Antioxidanzien, das sind natürliche Schutzstoffe, die die Zellwände stabilisieren und die Aggressivität der so genannten Freien Radikale mindern. Diese aggressiven Teilchen beschleunigen den Zellalterungsprozess und sind an der Entstehung verschiedener Krankheiten beteiligt. Daher spielen die Antioxidanzien in der ernährungsbasierten Krebstherapie als effektive Radikalenfänger eine große Rolle, schützen aber auch Gesunde vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vor vorzeitiger Zellalterung und machen den Aronia-Beeren-Saft so zum idealen Anti-Aging-Trunk. Die Schwarze Eberesche schenkt uns mit ihren Beeren tatsächlich ein Stück von ihrer Gesundheit: der Strauch selbst ist gegen keine der bekannten Pflanzenkrankheiten anfällig!

Aronia-Rezept: Anti-Aging-Powertrunk

100 ml Sojamilch
50 g gefrorene Waldfrüchte
30 ml Aronia-Beerensaft
Etwas Agaven-Sirup

Und so geht’s:
Die gefrorenen Waldfrüchte, Sojamilch und Aronia-Beerensaft kurz im Mixer pürieren, nach Belieben einen Schuss Agaven-Sirup beimengen – genießen Sie den kühlen Fitnesstrunk an warmen Sommerabenden. Wenn Sie mehr Waldfrüchte beigeben, erhalten Sie eine leckere kalte Nachspeise à la metabolic balance.

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