Benutzer-Login

Registrieren International metabolic balance®-akademie Urlaub & Reisen Meine Balance Abonnement Besuchen Sie uns auf Facebook

Suche

Fitness

Gemeinsam in die Stärke

Sport ist eine effektive Möglichkeit, das eigene Wohlbefinden zu steigern.

Gemeinsam sporteln macht Spaß und ist die beste aktive Gesundheitsfürsorge.

Sport vitalisiert, stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Doch vielen fällt es schwer, sich dazu aufzuraffen. Man kann dann nur raten, den Sport einmal in der Gruppe auszuprobieren. Dass die Gruppe einen positiven Einfluss hat, weiß man aus der Psychologie. In der Arbeitswelt beispielsweise werden viele Dinge in Gruppen schneller erledigt. Man kann das mit der größeren Beobachtung der eigenen Aktivitäten erklären – die Selbstdisziplin wird gesteigert, die Verbindlichkeit erhöht.

Aus dem Alltag weiß man auch: der Mensch ist ein Herdentier, er hat den Wunsch nach positiven sozialen Beziehungen. Dieses so genannte Anschlussmotiv ist oft stärker als der Leistungswille. Überliefert ist, im Zusammenhang mit der so genannten Schwellenmotivation, die Geschichte, in der Caesar im Bürgerkrieg den Grenzfluss Rubikon überschritt: Ab diesem Zeitpunkt waren „die Würfel gefallen“, es gab kein Halten mehr im Marsch auf Rom. Vielen geht es ähnlich, wenn sie sich einer Sportgruppe angeschlossen haben. Denn in der Gemeinschaft fällt es leichter, Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Ideal ist beispielsweise eine Lauf- oder andere Sportgruppe, deren Mitglieder ähnliche Interessen und ungefähr dasselbe Fitnessniveau haben wie man selbst. Eine Anlaufstelle ist der örtliche Turnverein oder die Krankenkassen. Oder man gründet mit Nachbarn und Freunden eine eigene Lauf-, Gymnastik- oder Nordic-Walking Gruppe. Wichtig ist, dass man sich in der Gruppe verbindlich auf einen Wochentag und eine Uhrzeit einigt. Der Ort des Trainings sollte für alle schnell und problemlos erreichbar sein. Je homogener eine Gruppe, desto stabiler ist sie: Reagiert jemand überempfindlich auf Kritik, wirft er schnell die Flinte ins Korn oder spielt sich dauernd als Chef auf. Ist das Klima gestört, nimmt die Motivation der Teilnehmer ab. Weist man sich untereinander Aufgaben zu, so dass jeder einzelne wichtig ist und nicht fehlen darf, so erhöht sich die Verbindlichkeit.

Orientierung und Integration durch Kontakt

Gemeinsam Sport treibenBesonders deutlich ist das soziale Motiv bei Jugendlichen. Gerade in dem Alter, in dem sie nach Halt und Orientierung suchen, bieten ihnen Ball- und Kampfsportarten die Möglichkeit zu Begegnungen, die letztlich nicht von Konkurrenz geprägt sein sollen, sondern elementare Verhaltensweisen einüben: Rücksichtnahme, Toleranz, Gleichbehandlung, Offenheit, Vertrauen, Fairness, Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit, Hilfsbereitschaft. Für Jugendliche ist es sinnvoll, in einen Verein zu gehen, der einen Coach bzw. Schiedsrichter stellt, der die Regeln überwacht und ein Vorbild abgibt.

Gemeinsam zu sporteln dient auch der Herstellung von generationsüber-greifenden Kontakten. Ein Beispiel sind Volksläufe. Nicht nur unterschiedliche Altersklassen, auch unterschiedliche Nationalitäten kommen hier ins Gespräch. Sport wirkt auch deshalb so integrierend, weil die Sprache nicht das alles entscheidende Merkmal für den Umgang ist.
Sehr gut zum gemeinsamen Sport eignet sich Volleyball. Der kommunikative Teamsport schweißt einen schnell zusammen und ermöglicht es, neue Kontakte zu knüpfen. Volleyball kann jeder spielen unabhängig vom Fitnessniveau. Das Springen und Schmettern trainiert die Muskeln und bringt den Körper in Schwung. Für ältere Menschen bieten Wanderclubs eine gute Möglichkeit, die Natur kennen zu lernen und dabei nette Gespräche zu führen.

Gemeinsamkeit als Reha-Maßnahme

Gemeinsam zu sporteln empfiehlt sich insbesondere bei Reha-Patienten. In vielen Vereinen gibt es spezielle Herzsport-Gruppen, Behinderten- oder Krebs-Nachsorgegruppen. Die Aktivität im Beisein anderer lenkt ab vom eigenen Befinden und man konzentriert sich besser. Sport- und Bewegungsgruppen fördern den Heilungsprozess und stabilisieren das Immunsystem. Häufig bieten sie eine Mischung aus Funktionsgymnastik für Schultern- und Armmuskulatur, normale Gymnastik und Entspannungsübungen für die Körperwahrnehmung.

Zurück Bericht drucken