Welche Fastenkur ist die beste?

Fasten hilft dem Körper, sich von giftigen Stoffwechselschlacken zu befreien, wirkt der Übersäuerung des Gewebes entgegen und bringt dem Fastenden – wenn er es bewusst und mit Freude praktiziert – nicht nur körperliche sondern auch seelische Erneuerung.

FastenkurDie vorübergehende Nahrungskarenz ist ein ganz normaler Bestandteil unseres Lebens. Allein die Pausen zwischen den Mahlzeiten sind für den Organismus wichtig, damit er der Nahrung alle wertvollen Bestandteile in Ruhe entziehen und die unverdaulichen Reste zur Ausscheidung bringen kann, ohne dass Fäulnis- und Gärungsgifte entstehen. Auch die Nacht sollte allein der Stoffverwertung und Reinigung des Körpers vorbehalten bleiben. Nahrungsaufnahme schadet hier mehr als sie nützt, weil der Körper dann von seiner Reinigungsarbeit Kräfte für die Verdauung abziehen muss. Das englische Wort Breakfast, also Fastenbrechen für das Frühstück, weist auf diesen Zusammenhang hin.

Akut kranke Kinder verweigern oft die Nahrungsaufnahme für einige Tage. Dann sollte man sie auf keinen Fall zum Essen zwingen, denn der Körper braucht seine ganze Kraft, um z.B. mit Grippeerregern fertig zu werden und würde durch die Nahrungsaufnahme eher geschwächt als gestärkt. Einzig auf reichliches Trinken ist zu achten, besonders, wenn das Kind Fieber hat.

Energiereserven werden frei

Die Angst, durch eine vorübergehende Fastenkur kraftlos zu werden, oder gar zu verhungern, ist völlig unbegründet. Im Gegenteil: Ärztlich überwachte Fastenkuren, mit völligem Verzicht auf feste Nahrung, zeigen, dass viele Menschen ausgesprochen leistungsfähig werden, wenn die Hungerkrisen der ersten paar Tage überwunden sind und der Reinigungsprozess in vollem Gange ist.

Der Nahrungsentzug bedeutet nämlich auch, dass gewaltige Energiereserven frei werden, die sonst durch die Verdauungstätigkeit gebunden sind. Etwa 30% (!) aller aufgenommenen Nahrungskalorien werden alleine für die Verdauung benötigt. Wird der Körper von dieser Arbeit entlastet, können erhebliche Reserven mobilisiert werden. Für viele Naturvölker ist die Fähigkeit magere Zeiten überstehen zu können, schon immer eine Art Lebensversicherung gewesen, was der älteren Generation sicher auch in unseren Breiten aus Kriegszeiten noch in Erinnerung ist. Interessanterweise gab es trotz aller Not in der Nachkriegszeit weniger Herzinfarkte und degenerative Erkrankungen als heutzutage.

Verschiedenen Fastenformen

Viele Kuren zielen auf einen möglichst schnellen Gewichtsverlust ab. In der Regel wird dieser Effekt erzielt, indem stark entwässert wird, z.B. mit Reis, und dadurch der Körper viel Wasser und damit Gewicht verliert. So kann man vielleicht einige Kilogramm in einer Woche verlieren, aber die sind genauso schnell wieder auf der Waage, sobald wieder normal gegessen wird. Fettdepots und Schlackenablagerungen können so nicht vermindert werden, im Gegenteil: Der Flüssigkeitsentzug bedingt sogar eine mangelnde Durchspülung und Reinigung des Körpers. Wirklich sinnvolle Fastenkuren wurden von Fastenärzten wie F.X. Mayr, Otto Buchinger, Rudolf Breuß, Lothar Wendt oder M.O. Bruker entwickelt.

Will man nachhaltig für seine Gesundheit etwas tun und langsam aber sicher seinem Idealgewicht näher kommen, sollte man sich nicht von schnellen, flüchtigen Erfolgen blenden lassen. Fasten sollte der Einstieg in den Umstieg zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung sein wie sie die Metabolic-Balance®-Methode bietet, durch die auf lange Sicht auch mehr Wohlbefinden und geistige wie körperliche Leistungsfähigkeit erreicht werden kann.


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