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© Udo Ingber - Fotolia.comEs braucht nicht viel, um seiner Seele etwas Gutes zu tun: Bereits ein kurzer Spaziergang im Grünen wirkt heilsam und hellt nachweislich die Stimmung auf, wie jetzt britische Forscher herausgefunden haben.

Aber nicht nur die Laune verbessert sich, auch das Selbstwertgefühl profitiert deutlich, wie ein Forscherteam der University of Essex jetzt durch eine Studie belegt. In insgesamt zehn Studien mit 1252 Personen gingen die Wissenschaftler der Frage nach, wie sich der aktive Aufenthalt in der Natur auf Menschen auswirkt. Während die Teilnehmer der nach Alter, Geschlecht und psychischem Zustand gut gemischten Studiengruppe wanderten, Rad fuhren, Fischen gingen, ausritten oder im Garten arbeiteten, registrierten die Biowissenschaftler, wie sich diese Tätigkeiten im Freien auf die Stimmung und das Selbstwertgefühl ihrer Probanden auswirkte.

Das Ergebnis: Das Gemüt der Teilnehmer hellte sich innerhalb von fünf Minuten immer stärker auf und auch ihr Selbstbewusstsein wuchs. Besonders stark war der positive Einfluss der grünen Umwelt in den ersten Momenten des Draußenseins. In diesem Zeitraum reagierte die Psyche besonders sensibel auf die feinen Bewegungen in der Natur. Noch mehr profitierte die psychische Gesundheit, wenn außer Bäumen und Gebüschen noch Wasser in der Nähe war. Insbesondere bei jungen Leuten konnte ein Anstieg der Selbstachtung festgestellt werden und auch psychisch labile Personen stabilisierten sich. Die Ergebnisse, so die Forscher, zeigen, wie wichtig Parks mit Bäumen, Flussläufen und kleinen Seen in der Stadt, aber auch in der nächsten Umgebung größerer Unternehmen sind, damit Menschen nicht in Stimmungstiefs oder gar Depressionen versinken.