News
Aktuelle Informationen und Berichte zu interessanten Themen.
Ob Noni, Arganöl oder Stevia – viele exotische Früchte und Lebensmittel haben bereits das Herz der Verbraucher erobert.
Sie sind nicht nur köstlich, sondern oft aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe gesund und abwehrstärkend für das Immunsystem. Damit sie auf den deutschen Markt kommen können, müssen sie die strengen Kriterien der EU-Zulassungsstelle erfüllen. Geschafft hat das 2003 schon der Saft der Noni, einer Frucht des Noni-Baums, der im Englischen als „Indian Mulberry“ bekannt ist, und von dem nicht nur Spitzenköche schwärmen. Im Noni-Saft fanden Wissenschaftler 60 gesundheitsfördernde Substanzen, darunter Aminosäuren für Zellaufbau, Immunabwehr, Enzyme für gesunden Schlaf und Fettsäuren, die das Herz schützen.
Seit 1997 ist Arganöl aus Marokko erhältlich. Es enthält die höchste Konzentration an essenziellen Fettsäuren (80 Prozent) aller Öle und besitzt einen hohen Anteil natürlicher Antioxidantien, was vor Krankheiten schützen sowie den Alterungsprozess verlangsamen kann. Es bekam erst 2008 die Zulassung der EU, da nach der „Novel Food Verordnung“ alle Lebensmittel, die nach dem 15.7.1997 neu auf den europäischen Markt kamen, geprüft werden müssen.
Noch in der „Zulassungs-Warteschleife hängt Stevia: Die Extrakte dieser aus Paraguay stammenden Süßpflanze sind 34-mal (!) süßer als Zucker, dabei enorm kalorienarm und verursachen weder Karies noch Gefäßerkrankungen. Bestätigt ein gerade neu erstelltes EU-Gutachten die Unbedenklichkeit von Stevia, könnte es die Zulassungshürden bald nehmen. Geprüft werden derzeit auch das äußerst vitamin-C-reiche Fruchtfleisch des Affenbrotbaums, die gesunde Arakacha, ein kartoffelartiges Wurzelgemüse, ein Kiwibeeren-Extrakt, das unter anderem vor Alzheimer schützen soll, sowie ein Pflanzenöl aus der Kletterpflanze Inca-Inchi.