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Ernährung und Gesundheit

Abwehrschwäche – das Immunsystem stärken

Studien zeigen: Vitamine können unsere Abwehrkraft stärken

Manche Menschen greifen jeden Virus auf, taumeln von einer Erkältung in die nächste. Sie leiden unter einer gesteigerten Infektanfälligkeit, denn ihre Abwehr ist geschwächt. Damit daraus keine größeren Krankheiten entstehen, ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken

„Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!“ – lautet ein alt bekannter Spruch. Tatsächlich ist es so, dass das körpereigene Abwehrsystem erst lernen muss, sich gegen Krankheitserreger zu wehren. Und das kann es am besten, indem es Krankheiten wie Masern, Mumps oder Keuchhusten erst einmal durchmacht und anschließend Antikörper dagegen entwickelt. Hier kommen die so genannten B-Lymphozyten ins Spiel, die weißen Blutkörperchen. Sie produzieren Antikörper, die uns vor erneuter Erkrankung schützen.

Zahlreiche Stressoren setzen das Immunsystem außer Kraft

Abwehrschwäche – das Immunsystem stärken - ©Südwest Verlag/Kristiane VeyDoch das funktioniert nicht immer. Was ist, wenn Schnupfen oder Bronchitis nicht weichen wollen und sich standhaft über viele Wochen halten? Dann liegt in der Regel eine Abwehrschwäche vor. Doch diese, so wissen Experten, kommt selten von heute auf morgen. Sehr häufig liegt dem ein langjähriger Prozess zugrunde: permanente private und berufliche Anforderungen, Umwelt- und Genussgifte wie auch jeder Wetterwechsel müssen vom Immunsystem verarbeitet werden. Nicht zu unterschätzen sind psychische Stressfaktoren wie der Ärger mit dem Partner oder der Tod eines geliebten Menschen. Diese können das Immunsystem regelrecht unterhöhlen. Aber auch unentdeckte Zahnherde könne die Abwehrkräfte langfristig schwächen.

Wie das Immunsystem arbeitet

Unser Immunsystem (von lat. Immunis = frei, rein, unberührt) ist auf viele Organe verteilt: Knochenmark, Thymus, Milz, Mandeln und Lymphknoten sowie auch spezifische Blutzellen wachen permanent über unsere Gesundheit und setzen eine ganze Armee an Abwehrmechanismen in Gang, um eingedrungene Krankheitserreger zu vernichten. So sind in jeder Sekunde unseres Lebens Milliarden Abwehrzellen damit beschäftigt, Krankheitserreger, Parasiten, Bakterien und Viren zu vernichten, damit wir gesund bleiben. Das Immunsystem verfügt über so genannte T-Zellen (Gedächtniszellen), die einen Krankheitserreger gleich erkennen, mit dem sie einmal in Kontakt waren. So können bei einer erneuten Infektion schneller und effektiver Antikörper gebildet werden. Ebenso wichtig sind die Makrophagen, die Fresszellen. Sie schließen Krankheitserreger ein und zerstören sie. Auch entartete, körpereigene Zellen werden von den Makrophagen erkannt und vernichtet.

Fitmacher Vitamine
Wer sein Abwehrsystem stärken will, sollte sich vor allem über die Ernährung Gedanken machen. Studien zeigen, dass besonders die Vitamine A, C, E und Beta Carotin, aber auch die Spurenelemente Zink und Selen sowie Sekundäre Pflanzenstoffe eine Schlüsselrolle einnehmen. Diese Mikronährstoffe aktivieren die Immunzellen, regen die Antikörperbildung an und haben auch Einfluss auf die Produktion der natürlichen Killerzellen. Konkret bedeutet das, täglich viel frisches Obst und Gemüse in den Speiseplan einzubauen – wie es beispielsweise bei der metabolic balance® Methode empfohlen wird. Tipp: Zitrusfrüchte, Kiwi, Sanddornsaft, Hagebutten. Sauerkraut und grüne Paprika enthalten besonders viel immunstärkende Vitamine.

Gesundfaktor Schlaf
Dass man sich gesund schlafen kann, ist eine Binsenweisheit. Deshalb sollte man gerade bei einem geschwächten Abwehrsystem dafür sorgen, täglich zwischen 7 und 8 Stunden Schlaf zu bekommen. Besonders erholsam fürs Immunsystem ist die Zeit vor 12 Uhr Mitternacht.

Viel Bewegung
Daneben sind regelmäßige Spaziergänge oder Radtouren dazu geeignet, den Körper mit Licht und Sauerstoff zu versorgen – ein weiterer Garant für ein gesundes Immunsystem.

Regelmäßige Saunabesuche
Sehr wirkungsvoll sind regelmäßige Saunabesuche, Wechselduschen und Kneippkuren. Diese altbewährten Methoden härten ab und machen das Abwehrsystem stark und weniger anfällig für Erkältungskrankheiten.

Möglichst wenig Genussgifte
Verzichten sollte man vor allem auf Genussgifte wie Nikotin und Alkohol. Diese schädigen nicht nur Lunge und Leber, sondern auf Dauer auch das Immunsystem.

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