Korianderöl
Das ätherische Korianderöl gewinnt man durch die Wasserdampfdestillation der Samen.
Der echter Koriander (lat. Coriandrum sativum) ist auch bekannt als Arabische Petersilie, Schwindelkraut, Stinkdill oder Wanzenkraut.
Die bis zu 60 cm hoch wachsende Pflanze stammt ursprünglich aus Marokko. In seiner Heimat schätzt man Koriander seit jeher nicht nur als Gewürz, sondern auch als pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden und Schmerzzuständen. Auch im alten Ägypten wurde Koriander in der Pflanzenheilkunde verwendet.
Sein ätherisches Öl verströmt einen warmen würzigen Duft. Die wichtigsten Inhaltsstoffe, Cymol, Terpinen, Borneol, Pinen und Linalool, wirken heilsam auf den gesamten Verdauungstrakt ein. Zudem verfügt das ätherische Öl über pilzabtötende Eigenschaften. Auf der geistigen Ebene sagt man dem Korianderöl leistungs- und gedächtnisfördernde Eigenschaften nach.
Es hilft bei:
• Konzentrationsmangel
• Gedächtnisschwäche
• allgemeinen Verdauungsbeschwerden
• Haut- und Nagelpilz
• Menstruationsunregelmäßigkeiten
Sie können Korianderöl in der Küche zum Würzen und zum Abrunden des Geschmacks verwenden, besonders beliebt ist es in Currygerichten oder in Gebäck. In indischen Gerichten wird es häufig mit Kreuzkümmel kombiniert.
Anwendungsmöglichkeiten
Wenn Sie konzentrierter Arbeiten möchten, wirkt folgende Mischung in der Duftlampe konzentrations- und gedächtnisanregend: 3 Tropfen Korianderöl, 3 Tropfen Pfefferminzöl und 3 Tropfen Zitronenöl.
Bei Müdigkeit und Leistungsschwäche in einem Glas Obst- oder Gemüsesaft 1 Tropfen Korianderöl auflösen und in kleinen Schlucken trinken.
Achtung: Verwenden Sie Korianderöl äußerlich nicht pur. In manchen Fällen kann es zu Hautirritationen kommen!