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Richtig essen

Yoga Food

Harmonie und Gesundheit durch richtige Ernährung

Im Yoga gibt es bestimmte Ernährungsregeln, die als Teil eines umfassenden Systems zur Persönlichkeitsentwicklung betrachtet werden.

Obst - © Südwest Verlag/Stephanie HorrocksEin Yogi ernährt sich vegetarisch und meidet alles, was dem Körper schaden und den Geist beunruhigen könnte. Die Nahrung soll den physischen Körper gesund halten, die Lebensenergie unterstützen und wohltuend für die Emotionen und den Verstand sein. Man ist, was man isst, deshalb ist die richtige Ernährung das Fundament eines gesunden Lebens.

Drei Kategorien

Yoga-Food wird in die drei Kategorien eingeteilt, tamasige, rajasige und sattwige Nahrungsmittel. Dieses System wurde von den alten Yogis übermittelt, die bereits tiefe Einsichten in die Wirkung der Nahrungsmittel hatten, die auch heute noch gültig sind.

Tamasige Nahrungsmittel

Sie sollen vermieden werden, denn sie vergiften den Körper, sind Energieräuber und machen den Verstand träge. Zu viel auf einmal zu essen gilt auch als tamasisch. Man sollte den Magen bei jeder Mahlzeit nur zu zwei Dritteln füllen.
Tamasisch sind Fleisch, Geflügel, Fisch, Knoblauch, Zwiebeln, unreife bzw. überreife Nahrungsmittel, Konserven und Tiefkühlkost. Genussmittel wie Alkohol, Tabak, Tiefkühlkost und viele Medikamente. Auch aufgewärmtes Essen gehört dazu und zu stark gekochte Speisen.

Rajasige Nahrung

Rasajige Nahrungsmittel sind stark anregend und machen den Geist und die Gefühle unruhig, deshalb sollen sie nur sehr dosiert eingesetzt werden. Mit einem aufgewühlten Geist kann man nicht gut Yoga praktizieren und meditieren. Als rajasig gelten z. B. Kaffee, schwarzer Tee, scharfe Gewürze, Zucker, Eier, alle Weißmehlprodukte sowie alles Saure und Bittere. Auch hastiges Essen, schlechtes Kauen, und zu viel verschiedene Nahrungsmittel auf einmal zu konsumieren, fällt in diese Kategorie.

Sattwige Nahrung

Sie gilt als ideale Nahrung für einen Yogi und fördert Gesundheit und Lebensfreude.
Sattwige Nahrungsmittel sind leicht verdaulich und enthalten wertvolle Nährstoffe. Sie energetisieren den Körper und führen zu einem klaren Geist. Obst, Gemüse und Salat, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide-Produkte, Milch und Milchprodukte sind die 5 sattwigen Nahrungsgruppen, von denen man täglich etwas zu sich nehmen sollte. Am besten testet man selbst aus, welche Kombinationen am bekömmlichsten sind. Das Trinken von mindestens 2 Litern Wasser oder Kräutertee pro Tag gehört zu dieser gesunden Ernährung.

Ein Fastentag pro Woche

Der wöchentliche Fastentag ist für einen Yogi fast eine Selbstverständlichkeit. Durch das Fasten werden die im Körper abgelagerten Gifte ausgeschieden und die Organe können sich regenerieren. Ein bewährtes altes Yogi-Mittel ist das Trinken von gekochtem Ingwer-Wasser, aber auch Kräutertees und frisch gepresste Säfte sind ideal, um den Körper zu reinigen.

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