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Einmal die Woche vegetarisch essen? 60 Prozent der deutschen Bundesbürger sind dafür.

Damit sagen sie Ja zu einer Initiative, die letztes Jahr Mitte Mai ihren Anfang im belgischen Gent nahm und weltweit in vielen Städten Nachahmer gefunden hat. Der Veggietag geht auf einen Vortrag zum Klimaschutz des Vorsitzenden des Weltklimarats und Friedensnobelpreisträger Rajenda Pachauri zurück. Er erwähnte darin, dass 18 Prozent der Treibhausgase durch die Tierzucht entstehen. Würden die 240.000 Einwohner Gents sich nur an einem Tag in der Woche vegetarisch ernähren, könnten sie die Emissionen von 18.000 Autos aufwiegen. Die Genter Stadtverwaltung richtete daraufhin den „vegetarischen Donnerstag“ ein, in Brasilien zog São Paulo mit 10 Millionen Einwohnern nach, in Deutschland folgte Anfang 2010 die Hansestadt Bremen.

Wie aufgeschlossen die Deutschen dem Veggietag gegenüberstehen, zeigt die Umfrage einer auf den Lebensmittelbereich spezialisierten PR-Agentur. Danach gaben 73 Prozent der Befragten an, sich gelegentlich fleischlos zu ernähren, 45 Prozent konnten sich vorstellen, mindestens einmal in der Woche auf Fleisch und Fisch zu verzichten. Von den 60 Prozent, die der Einführung eines Veggietages positiv gegenüberstehen, würden sich zwei Drittel an ihm beteiligen: Auf Deutschland hochgerechnet entspricht das 32 Millionen Menschen.

Wer Angst hat, dass vegetarische Gerichte langweilig schmecken, lange Zubereitungszeiten benötigen oder nicht mb-konfrom zusammengestellt werden können, dem sei das neue Buch von Silvia Bürkle empfohlen:

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