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18 Prozent auf Fast-Food-Produkte und Softdrinks, das ist eine Maßnahme, die in den USA von Forschern der Universität in North Carolina gefordert wird.
Sie halten die sinkenden Preise für diese Produkte für einen der Gründe, warum immer mehr US-Bürger mit Übergewicht zu kämpfen haben. In ihrer seit Mitte der 80er-Jahre dauernden Studie setzten sie Ernährungsgewohnheiten, Körpergröße und Körpergewicht von Menschen und mit den Lebenshaltungskosten in Beziehung. Dabei fanden sie heraus, dass die Menschen immer dicker wurden, je stärker die Preise für Fast-Food und Softdrinks sanken.
Der Preis für Softdrinks in den USA halbierte sich in den letzten zwanzig Jahren und auch Pizza wurde immer erschwinglicher. Die Wissenschaftler errechneten, dass bei einer Verteuerung von Softdrinks um zehn Prozent, die Kalorienzufuhr um sieben Prozent zurückgehen könnte, eine entsprechende Preissteigerung bei Pizza die Kalorienzufuhr um 11,5 Prozent sinken lassen würde. Langfristig könnte eine 18-prozentige Steuer auf Fastfood die US-Amerikaner um fünf Pfund pro Person und Jahr verschlanken und damit Kosten im Gesundheitswesen einsparen helfen.