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© Melisback - Fotolia.comFeinste Partikel aus den Tonerkartuschen von Kopierer und Laserdruckern können nach Ansicht Freiburger Ärzte Krebs verursachen.

Sie konnten in Untersuchungen erstmals nachweisen, dass Lungenzellen genetische Schäden davontragen, wenn sie in Kontakt mit den Emissionen der Bürogeräte kommen. Die Forscher hatten bei einer Studie aus dem Jahr 2008 bemerkt, dass Menschen mit besonders sensiblen Atemwegen unter Beschwerden litten, die von Laserdruckern und Kopierern ausgelöst wurden. Neben brennenden Augen berichteten sie häufig über trockenen Husten, was auf die Feinstaub-Emisssion der Geräte zurückzuführen ist.

Sind Menschen im Büro ständig dieser Belastung ausgesetzt, können gesunde Lungenzellen dadurch durchaus zu Tumorzellen transformiert werden, warnt Professor Volker Mersch-Sundermann, Ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltwissenschaften der Uniklinik Freiburg. In weiteren Untersuchungen, so der Professor, müsse geklärt werden, was genau an den nur 10 bis 1000 Nanometer großen Partikeln so gefährlich ist, ihre Oberfläche, ihre elektrische Ladung oder ihre Zusammensetzung. Vorläufig rät er dringend dazu, Kopierer und Laserdrucker nur in separaten und gut gelüfteten Räumen aufzustellen, aber auf keinen Fall direkt am Arbeitsplatz.