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Vegetarier haben in Deutschland noch immer einen schweren Stand:
Geht es nach den Zahlen der „Nationalen Verzehr-Studie“, ernährten sich 2008 nur 1,6 Prozent der Deutschen ausschließlich pflanzlich. Doch die Debatte über den Klimawandel – viele Nutztiere erzeugen bei der Verdauung klimaschädliches Methan – und die Bilder über unwürdige Behandlung von Tieren bei Tiertransporten und im Schlachthof haben, wie es scheint, viele Menschen zum Nachdenken angeregt.
Immer mehr werden Gelegenheitsvegetarier, neudeutsch als „Flexitarier“ bezeichnet. Sie legen Wert auf gesundes Essen und wenig Fleisch und greifen nicht ausschließlich aber immer öfter zu Gemüsegerichten. Diesen Trend haben auch Fast-Food-Restaurants erkannt, die inzwischen Gemüseburger anbieten. Weniger Fleisch von besserer Qualität heißt die Devise der Flexitarier, die durchaus wieder den sorgfältig zubereiteten Sonntagsbraten zu schätzen wissen, wochentags aber nichts von fleischreichen Mittagsmahlzeiten halten.