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© Nik - Fotolia.comSchon seit langem ist bekannt, dass künstliche Substanzen, insbesondere Xenoöstrogene, den Menschen krank machen können.

Die Stoffe, die wie das menschliche Hormon Östrogen wirken, sind vor allem in Kunststoffen und Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff enthalten. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass sie zu Fehlbildungen und Tumorerkrankungen an weiblichen und männlichen Fortpflanzungsorganen beitragen.

Einen besonders verheerenden Einfluss üben die Xenoöstrogene auf Kinder und Jugendliche aus, deren Körper sich noch in der Entwicklung befinden. Aktuelle Studien geben jetzt Anlass für weitere Diskussionen, wie Professor Dr. med. Gilbert Schönfelder vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Würzburg auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft der Endokrinologen (DGE) erklärte: Erste Ergebnisse aus zwei umfangreichen epidemiologischen Untersuchungen an Erwachsenen lassen vermuten, dass zum Beispiel Bisphenol A, ebenfalls ein Xenoöstrogen, die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Diabetes oder Herz-Kreislaufproblemen zu erkranken.