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© Viktor - Fotolia.comNach Krebsfleischimitat und Mogelkäse gibt es immer noch kein Einhalt der technisch-chemischen Lebensmittelindustrie betreffend der  Veränderung und Verfälschung unserer Grundnahrungsmittel. 

Dass nun sogar Rohschinken aus Stücken zusammengeleimt ist, grenzt an ärgste Verbrauchertäuschung, denn der Käufer kann dies nicht erkennen, da auf der Verpackung eine Kennzeichnung fehlt. Über diesen jüngsten Fleischskandal  berichtete das NDR-Fernsehmagazin Markt.

In einer Stichprobenuntersuchung handelte es sich bei bereits 6 von 13 untersuchten Rohschinken um „zusammengeleimte Schinkenscheiben“ und nicht um natürlich gewachsenes Muskelfleisch. Unter den untersuchten Proben fanden sich auch renommierte Fleischhersteller wie Gutfried und der Lidl Lieferant Reinert.

Wie eine Untersuchung im Institut für Lebensmittelhygiene der FU Berlin ergeben habe, sollen kleinerer Fleischteile mit dem Enzym Transglutaminase behandelt worden sein. Diese Transglutamine fungieren wie Klebstoff, mit dessen Hilfe man auch minderwertige Fleischstücke einfach zusammenleimen kann, ohne dass man dies mit dem Auge erkennen könnte.

Verbraucherschützer rufen nun nach einem Reinheitsgebot für Rohschinken, und der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Gerd Billen, forderte ein generelles Herstellungs- und Vertriebsverbot von auf diese Art und Weise produzierten Fleischprodukten.