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© Violetstar - Fotolia.comEinen ganz besonderen Service bietet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt Eltern an:

Er will Staubproben aus Kindertagesstätten testen, um herauszufinden, von wie viel Schadstoffen die Kleinen tagtäglich beim Spielen und Lernen umgeben sind oder ob der Hort eine giftfreie Zone ist. Schon länger weiß man, dass aus Kinderspielzeug, Plastikmöbeln und Bodenbelägen hormonell wirkende Weichmacher ausströmen können, die Kunststoffen wie PVC mehr Elastizität verleihen. Nehmen Kinder in den ersten Lebensjahren diese Stoffe über die Luft, die Haut oder den Mund auf, kann das auch Jahre später noch zu ernsten Erkrankungen führen.

Inzwischen wird im Blut und Urin von nahezu allen Kindern der Weichmacher DEHP nachgewiesen und zwar in einer Höhe, die Schäden nicht ausschließen. Insbesondere die Entwicklung der Fortpflanzungsorgane und des Hormonsystems werden durch Weichmacher dieser Art beeinträchtigt. Mit seiner Aktion will der BUND für Schadstoffe im Alltag sensibilisieren, aber auch informieren, wie die Umgebung von Kindern gesünder werden kann. Allgemein rät der Verband, auf Weich-PVC überall dort zu verzichten, wo Kinder sich aufhalten. Plastikprodukte, die stark riechen, enthalten mit großer Sicherheit ausgasende Stoffe: Sie sollten erst gar nicht gekauft werden.