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Sie stehen schon seit längerem in Verdacht, Herzkrankheiten zu verursachen, aber auch das Diabetes- und Krebsrisiko zu erhöhen:
die Transfette. Diese ungesättigten Fettsäuren werden durch chemische Umwandlung teilweise gehärtet und Süß- und Zuckerwaren, Fettgebackenem, Backwaren, Knabberartikel und einigen Convenience-Produkten zugesetzt. Sie dienen dazu, diese Lebensmittel haltbar, streichfähiger, optisch appetitlicher zu machen und in ihrer Form und Konsistenz aufzupeppen.
In einer Studie an Frauen in der Menopause, die von der University of North Carolina in Chapel Hill durchgeführt wurde, stellte sich nun heraus, dass eine an Transfetten reiche Ernährung das Risiko für einen Hirninfarkt steigert. Bei der Auswertung der Gesamtfettmengen lag das Hirninfarktrisiko bei 40 Prozent, blickten die Forscher nur auf die Transfette, betrug das Risiko immer noch um die 30 Prozent.
Die Moleküle der gehärteten Fette gelten als wesentlich schwerer abbaubar für den Körper, die Fette erhöhen die Blutfettwerte, behindern die Zellatmung und tragen zum Anstieg des (schlechten) LDL-Cholesterins bei. Transfette können als tickende Zeitbomben angesehen werden, weshalb sie in einigen Staaten der USA und in Dänemark in Lebensmitteln nur noch sehr reduziert eingesetzt werden dürfen. Die beste Maßnahme, die man selbst treffen kann, um Gesundheitsrisiken durch Transfette zu verringern: auf eine ausgewogene Mischkost mit viel Obst und Gemüse setzen und auf Produkte mit gehärteten Fetten weitgehend verzichten.